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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Regionalflughafen Memmingerberg (themenbezogen, z.Z. nur lesen)
Seiten 1 | 2
Rose19 Offline

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Beiträge: 18

30.05.2003 19:04
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Bei allem was ich bisher gelesen habe stelle ich fest, das jeder auf seine Weise Recht hat. Ich möchte es mal in Form eines Medikamentes darstellen. Was für den einen gut ist un hilft kann für den Anderen schädlich sein. Das heißt jedoch noch lange nicht, das man deshalb das Medikament aus dem Handel nehmen muß nur weil eine Handvoll allergisch reagiert.
So sehe ich das auch mit dem Flughafen. Ich bin der Meinung das diese Projekt die beste Medizin für die ganze Region ist und wie auch ein gutes Medikament hat es seinen Preis. Es würde keiner auf die Idee kommen, einem schwer Kranken ein Medikament zu verweigern oder gar erst eine Umfrage zu starten, ob der Mensch es Wert ist, das man ihm hilft oder nicht. Ich meine uns geht es noch nicht schlecht genug, damit wir feststellen, das es fünf vor zwölf ist und unsere Region dringend neue Wege gehen muß. Allerdings sehe ich nur eine Chance, das ist ein Flughafen.
Mag auch noch sovieles dagegen sprechen, so komme ich wieder auf mein Medikament zurück, ich glaube das hier der Nutzen größer sein wird als die Gegenanzeigen und Nebenwirkungen.
Es gibt kein Medikament ohne Nebenwirkungen und so wird es auch keine Lösung geben die allen gefallen wird, doch wir wissen alle, es muß was getan werden.
Gruß Rose

Flugplatzgegner Offline

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Beiträge: 61

30.05.2003 20:42
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Hallo Rose,

dann bin ich jetzt aber einmal auf die Wirkungen des "Medikamentes" Flughafen gespannt - dazu haben Sie sich nämlich leider nicht geäussert.

Unabhängig davon hinkt Ihr Vergleich in einem ganz, ganz entscheidenden Punkt:

Jemand, der gegen ein bestimmtes Medikament allergisch ist, der nimmt es ganz einfach nicht. Jemand, dem der Flughafen schadet, kann sich aber nicht dagegen wehren, er wird also - um bei Ihrem Vergleich zu bleiben - trotz allergischer Reaktion mit dem Medikament vollgepumpt.

Sie vergleichen hier mit einem Medikament, welches permanent über die Luft versprüht wird, um einigen wenigen zu nutzen und sehr, sehr vielen zu schaden. Und so ein Medikament würde bestimmt keine Zulassung finden! Und auch ein Medikament, bei dem die Nebenwirkungen die Wirkungen deutlich übersteigen, würde vom Markt genommen (z.B. Contergan) ...

Viele Grüße
Flugplatzgegner

Rose19 Offline

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Beiträge: 18

31.05.2003 20:14
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Hallo Flugplatzgegner,
das wiederum ist reine Ansichts und Einstellungssache. Es kann jemand sogar auf ein Placebo reagieren nur weil er glaubt er hätte ein Medikament das ihm Schaden könnte. So kommt es mir bei manchen Gegnern auch vor. Wenn ich nur mal als Beispiel das Benninger Ried mit ein beziehe, dann muß ich mich schon fragen, warum es trotzdem noch existiert und alles da in Ortnung ist, obwohl über 50 Jahre genau darüber Flugzeuge flogen und die waren weit aus größere Dreckschleudern, als da was auf uns zu kommen würde.
Menschen die an einer Hauptstraße oder an der Autobahn wohnen müssen auch mit einem gewissen Geräuschpegel und Abgasen leben. Wenn sie das nicht wollen, dann haben sie die Wahl sie eine neue Heimat zu suchen, was auch hier möglich wäre. Ich finde wir sind heute nur noch egoisten, als Beispiele: Kuhglocken läuten, Kirchturm läuten, Starenkästen vor den Fenstern und so weiter. Das man heute für solche Dinge die Gerichte belästigen muß, ist für mich nicht nach vollziehbar. Jeder denkt nur daran das es ihm gut geht, wie es anderen geht daran denkt keiner. Sie und Ihre Gruppierung denken doch auch nur an sich selber, doch die Menschen die ohne Arbeit sind und keine bekommen, an die denken sie dabei nicht. Zudem denke ich, das das Flugzeug in Zukunft eine weit aus größere Rolle in unsern Leben spielen wird, als wir uns das heute vorstellen können. Wir haben heute die Chance, eine Weiche zu stellen, für alle Neuerungen offen zu sein. Bei einer Schließung wäre dies vertan und unwiederbringlich vorbei.
Wer hätte vor 50 oder 60 Jahren daran gedacht das es einmal Computer gibt und das dieses Gerät mit allen seinen Gefahren und Vorzügen in fast jeden Haushalt Einzug hält. Es gbt heut Berufe, an die hat man vor 30 Jahren noch nicht gedacht.
Die Welt und mit ihr wir auch, wir entwickeln uns immer weiter und ich bin der Meinung, man sollte für alle eventualitäten offen und nicht gegen den Vortschritt sein. Dazu gehört nun auch mal, das man mit Dingen leben muß, die einem nicht gefallen, die jedoch für einen Großen Bereich über aus Wichtig werden kann.
Bis zum nächsten mal
freundliche Grüße
Rose

Flugplatzgegner Offline

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Beiträge: 61

01.06.2003 10:37
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Hallo Rose,

leider reden Sie wieder nur um den "heißen Brei herum" - "Wirkungen" die ein Flugplatz Ihrer Ansicht nach hat, haben Sie leider wieder keine aufgeführt.

> Sie und Ihre Gruppierung denken doch auch nur an sich selber, doch die Menschen die ohne Arbeit sind und keine bekommen, an die denken sie dabei nicht. <

Sorry, aber das ist eine reine Unterstellung, die - hätten sie meine anderen Ausführungen aufmerksam gelesen - nicht zutrifft.

Ich wiederhole mich eigentlich nur ungern, aber anscheinend ist es notwendig ;-)

Ein Flugplatz ist nicht per sé eine Jobmaschine. Damit Arbeitsplätze entstehen, muß z.B. auch Bedarf vorhanden sein. Und den gibt es hier nicht. Das zeigen schon die Ablehnungsschreiben aller großen Reiseveranstalter sowie der Lufthansa-Expertise. Als Paradebeispiel möchte ich hier den Flugplatz Niederrhein anführen (Voraussetzungen sind wohl wie in Memmingen).

Es gibt nur eine einzige Fluggesellschaft, die diesen Flugplatz (und das auch nur bei halber Maschinenauslastung) anfliegt: Ryanair. Und mit LCAs kann bekanntlich kein Flugplatz überleben. Sonst fliegt niemand ab Weeze. Trotzdem hoffen die Flughafenbetreiber auf 1.000.000 Fluggäste - Aber woher wollen sie die nehmen??? Ryanair fliegt bekanntlich so billig, weil sie am Service sparen - und damit natürlich auch am Personal. Auf dem Gewerbegebiet hat sich noch keine einzige Firma niedergelassen.

Was sagt uns das??? Ein Flugplatz ist das von Ihnen benannte Placebo - die Befürworter bilden sich ein, ein Flugplatz müsse eine Jobmaschine sein, auf Teufel komm raus. Daß dies nicht so ist, zeigt das oben genannte Beispiel.

Erst kürzlich stand wieder in der Zeitung, daß jede vierte Firma daran denkt, ins Ausland zu gehen. Ja, und es stand auch dabei, warum. Nö, nicht wie sie jetzt denken, wegen fehlender Flugplätze - sondern wegen der hohen Lohnnebenkosten in Deutschland! Wußten Sie, daß Augsburg die Gewerbesteuer drastisch erhöht hat, um den Flughafen zu finanzieren? Wunderbarer "Anreiz" für Firmen, nicht wahr ;-) Siehe hierzu auch meine Ausführungen weiter unten.

Denken Sie im übrigen auch an die Arbeitsplätze in Friedrichshafen und Augsburg, die durch einen zusätzlichen Flughafen in Memmingen vernichtet werden könnten? Wohl kaum ... Es liegt durchaus im Rahmen des möglichen und wahrscheinlichen, daß dann drei Flugplätze "den Bach runter gehen" ... samt Arbeitsplatzverlust.

Weiter möchte ich nur an meine Ausführungen weiter unten erinnern, daß ein Flughafen dazu beitragen kann, Produktion ins billigere Ausland zu verlegen und hier Arbeitsplätze abzubauen. Ferner daran, daß Gewerbeansiedlung aufgrund strengerer Lärmschutzauflagen und damit höherer Kosten erschwert wird. Und auch daran, daß jeder mittelmäßiger Manager mit den erforderlichen Subventionensgeldern wesentlich merh Arbeitsplätze schaffen kann.

Die Zuwachsraten im Flugverkehr lassen sich nur auf das starke Wachstum der LCAs zurückführen. Bei den regulären Fluglinien sieht das ganz anders aus. An den LCAs ist bekanntlich nichts verdient. LCAs werden hoch subventioniert, damit sie überhaupt fliegen - die Frage ist nur, wie lange noch. Eine Kerosinsteuer (die auch dringend notwendig ist, denn warum soll ausgerechnet das die Umwelt am meisten belastende Verkehrsmittel steuerlich außen vor gelassen werden?) wird das Fliegen deutlich verteuern. Die regulären Fluglinien ziehen sich von den Regionalflughäfen zurück (siehe Lufthansa in Augsburg) und konzentrieren die Flüge auf die großen Flughäfen, damit sich die Sache auch rechnet.

Die APA geht in ihrem Antrag von geschönten herbeigeredeten Wunschzahlen aus. Aber das sind Träume, die sich nicht verwirklichen lassen.

200 Mio. Euro für 40 oder 50 Arbeitsplätze? 4 Mio. Euro pro Arbeitsplatz? Da kann das Land gleich 50 Leute mehr einstellen, anstatt Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst abzubauen, das kommt billiger und geht ohne Lärm.

Wir müssen auch einmal sehen, wer denn einen Vorteil vom Flughafen hat.

- Nun, das sind wohl in erster Linie die APA-Gesellschafter. Denn mit dem Flughafen hätten sie ein Gebiet von 120 km² unter Kontrolle und könnten hier kräftig mitreden - und damit auch die Ansiedlung von ungeliebter Konkurrenz verhindern.

- Dann wären da noch die Sport- und Hobbyflieger, die sich ihr Hobby aus Steuerzahler's Geldern finanzieren lassen möchten.

Ich finde es schon eine Unverfrorenheit, daß Sie sagen, wir könnten uns ja einfach ein neues Zuhause suchen. Wer denkt da egoistisch? Tausende sollen sich ein neues Zuhasue suchen, damit ein paar ganz wenige einen Vorteil haben? Vielleicht gehört einem das Haus ja, mit einem Flugplatz ließe es sich nicht mehr oder nur sehr schwierig unter einem großen finanziellen Verlust verkaufen. Ersetzen Sie diesen Schaden? Und was ist mit den Arbeitsplätzen? Besorgen Sie uns auch gleich neue? Dankeschön!

> Ich finde wir sind heute nur noch egoisten, als Beispiele: Kuhglocken läuten, Kirchturm läuten, Starenkästen vor den Fenstern und so weiter. Das man heute für solche Dinge die Gerichte belästigen muß, ist für mich nicht nach vollziehbar. <

Für mich auch nicht ... Aber da haben wir es ja schon wieder: Vor Kuhglocken und Kirchtürmen werden die Menschen geschützt, aber vor Fluglärm? Da nicht ...

Viele Grüße
Flugplatzgegner

Nein Danke Offline

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Beiträge: 138

01.06.2003 12:02
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Hallo Rose,

sicher haben Sie recht, daß die Entwicklung immer weitergeht und weitergehen muß. Zum einen ist aber die Errichtung eines neuen Flughafens eine rein quantitative Entwicklung und keine qualitative wie z.B. die von Ihnen genannte Erfindung des Computers. Zum anderen müssen wir uns schon in vielen Fällen fragen, wohin die Entwicklung geht, ob wir uns alles leisten können, was "machbar" ist - z.B. die Auswüchse in der medizinischen Forschung wie Klonen von Menschen oder die Deaktivierung des Alterungsprozesses. Das hat nur mittelbar mit dem Flughafen zu tun, aber ich denke Sie verstehen was ich meine.
Im gesamten Forum, insbesondere im vorangegangenen Thread "Aufruf an die Flughafenbefürworter" gibt es mehr als genug Fakten, die gegen einen Flughafen in Memmingerberg sprechen. Warum hat die noch niemand widerlegt? Und eine ganz konkrete Frage an Sie hätte ich auch noch: Sie beziehen sich besonders auf die Arbeitsplätze und sehen einen Flughafen als einzige Chance für die Region - warum um alles in der Welt sollen Arbeitsplätze nur mit einem Flughafen zu schaffen sein? Und auch auf die Gefahr hin, mich zu widerholen: Wenn der Fliegerhorst nicht geschlossen worden wäre - würde dann für unsere Region auch so oft das Bild vom künftigen Armenhaus Deutschlands heraufbeschworen werden, wie das jetzt der Fall ist? Dabei wird doch seit jeher bei verschiedenen Anlässen die wirtschaftliche Stärke der Region gelobt - da paßt doch irgendwas nicht. Aber rund um den Flughafen paßt so vieles nicht, da kommt es darauf wohl auch nicht mehr an .

Viele Grüße
Nein Danke

PS: Am 6.6. findet um 20 Uhr im Gasthaus "Krone" in Schlegelsberg eine Informationsveranstaltung zum Thema "Wer bezahlt den Flughafen Memmingerberg?" statt. Kommen Sie doch mal vorbei! Wer nicht schon vorher nachdenklich war, sollte es dort werden.



Rose19 Offline

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Beiträge: 18

02.06.2003 08:11
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Ich habe den Eindruck, entweder können oder wollen Sie nicht so recht verstehen was ich meine! Es geht mir in erster Linie darum das Areal zu erhalten um daraus einen Flughafen für die Zukunft zu instalieren. Es wäre ein fataler Fehler diese Chance nicht zu nutzen bzw zu zerstören. Wir leben heute, doch was die Generation nach uns braucht, können wir heute doch noch garnicht absehen. Ich glaube sogar, das es in einigen Jahren sehr wichtig sein wird das hier im Allgäu ein Flughafen besteht, denn irgendwann sind die Straßen so überfüllt, das es zu einem Verkehrskollaps kommen wird. Auch ist es keines Wegs sinnvoll die Natur nut noch mit Autobahen zu zu Pflastern. Die ersten Auswirkungen zeigen und ja schon die großen Überschwemmungen. Die Flüße wurden begradigt, die Felder verdichtet(keine Wasserfurchen), Wälder gerodet nur um Autobahnen zu bauen. Wir werden diesen Eingriff in die Natur noch viel mehr zu spüren bekommen. Außerdem schreitet die Entwicklung in der Forschung immer weiter voran, so das auch der Abgas ausstoß der Flugzeugen geringer wird.
Wir müssen etwas weiter denken, als nur bis an den Tellerrand. Der Radius in dem wir uns heute bewegen ist nur ein kleiner Teil dessen was die weiteren Generationen sich bewegen werden. Es bedarf etwas mehr Weitsicht als nur, das Szenario anderer Flughäfen auf zu zeigen.
Somit liegt doch was ich mir "Wirkungen" meine auf der Hand. Solange wir offen für einen Flughafen bleiben werden sich die positiven Wirkungen einstellen, nicht heute oder morgen, aber sehr wahrscheinlich übermorgen. Nicht alles ist planbar im Leben mal geht es auf mal geht es ab, doch wenn es ab geht, sollte man nicht immer an allen anderen die Schuld suchen, sondern daran denken was kann ich tun, damit es wieder aufwerts geht, auch wenn ich die Früchte für mein tun nicht mehr ernten kann.
Ich gehe hier bewusst nicht auf Fakten oder Zahlen ein, ich bin kein Politiker oder Geschäftsmann oder gar Urlaubsreisender, ich bin ein ganz einfacher Mensch, der über diese Dinge hinaus auch seine Gedanken macht und durch vieles hören, sich ein Bild gemacht hat, was manchen durch eben Zahlen und Fakten überdeckt wurde. Oft machen diese Dinge blind, wenn sie auch in vielen Bereichen äußerst wichtig sind. Doch das überlasse ich den Menschen die sich mit dem Ganzen, beruflich befassen, da muß ich mich nicht auch noch einmischen.
So das solls mal für den Moment sein
Gruß Rose

Nein Danke Offline

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Beiträge: 138

02.06.2003 09:44
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>Ich gehe hier bewusst nicht auf Fakten oder Zahlen ein [...]

Da ist es wieder, das weit verbreitete Problem. Wie will man sich über so ein gigantisches Projekt eine Meinung bilden, wenn nicht mit Fakten und Zahlen?

Rose19 Offline

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02.06.2003 10:29
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Hallo Nein_danke,
genau das ist es wovon ich spreche, Sie verstecken sich ausschließlich hinter Zahlen und Fakten. Man könnte fast denken Sie und Ihre Mitstreiter haben außer diesen keine eigene Meinung. Alles was von eurer Seite kommt ist wie auswendig gelernt, das ist schon zu perfekt und gibt eine gewisse Unsicherheit zu erkennen. Keiner gibt zu das es außer Zahlen keine anderen Argumente gibt, es kommt auch immer nur das gleiche, fast der gleiche Wortlaut. Ich habe noch keinen gehört der außer Geld und Lärm andere Argumente bringt. Natürlich sind diese Dinge auch wichtig, das werde ich nie leugnen, doch der einfache Bürger hat außer diesen fast schon auswendig gelernten Daten keine eigen Meinung oder kommt gewalltig ins spolpern. Jeder möchte so perfekt wie möglich sein, was als Profi wichtig, jedoch als Laie eher unglaubwürdig ist. Ich gestehe offen, ich bin Laie und stehe zu meiner Meinung auch wenn Sie es als dumm oder sonst etwas bezeichnen wollen, aber ich habe wenigstens meine eigene Meinung und auch keine vorgepredigte. Abgesehen davon, nicht immer der die wortreichsten und ausgeklügelsten Argumente liefert, hat auch die Wahrhaften.
MfG Rose

Flugplatzgegner Offline

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02.06.2003 13:49
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Hallo Rose,

man höre und staune ... zuerst werfen Sie uns vor, die Arbeitslosen wären uns egal.
Dann hinterfragt man kritisch die angebliche Möchtegern-Jobmaschine ... und plötzlich geht es Ihnen gar nicht mehr um Arbeitsplätze ... Interessant, interessant ...

Wir haben mit unseren Zahlen und Fakten wenigstens Argumente - gute Argumente. Im Gegensatz zu den Flughafenbefürwortern, die keine stichhaltigen Argumente vorbringen können. Und diese sind - wenn wir sie vertreten - durchaus unsere eigene Meinung, auch wenn Sie das nicht glauben wollen. Es ist lächerlich, wenn Sie behaupten, Tatsachen ließen eine gewisse Unsicherheit erkennen. Sagen Sie uns doch bitte, wo wir angeblich "gewaltig ins stolpern" kommen ;-) Die Befürworter sind es doch, die unsere Argumente nicht widerlegen können, sondern nur brav hinterherplappern, daß der Flugplatz angeblich gut für die Wirtschaft sei und Arbeitsplätze bringe ... ohne dieses beweisen zu können und ohne die Gegenargumente widerlegen zu können.

Viele Grüße
Flugplatzgegner

Rose19 Offline

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02.06.2003 14:16
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´Hallo Flugplatzgegner,
das bringen Sie aber nun doch einiges durcheinander, ich habe nie davon gesprochen, das es mir nicht um Arbeitspätze geht. Nur weil ich das nicht dauernd anspreche, heißt das noch lange nicht das das nicht relevant wäre.
Zum anderen waren Sie noch nie bei einem Gespräch dabei, das ich mit einigen Gegnern führte und somit können Sie das nicht beurteilen. Ich habe damit ja auch nicht Sie persönlich angesprochen, ich behaupte ja auch nicht das Sie mich mit Anrufen terotisieren. Oder gibt es nur Sie und Nein_Danke die gegen den Flughafen sind? Dann hätten Sie sich ja nicht die Mühe machen müssen, einen Verein zu gründen.
Noch etwas belegen Sie mit Ihren Antworten, das Sie entweder meine Einwände nicht oder nur zum Teil lesen, da Sie immer nur das rauspicken und mich angreifen, bei dem Sie ein Gegenargument haben. Aber ich habe nichts anderes erwartet, da Sie ja sehr von sich überzeugt sind über alles bescheid zu wissen. Ich lasse Sie bei Ihren Glauben auch wenn ich anderer Meinung und Auffassung bin. Das ist ja das Schöne an einer Meinungsfreiheit solange man die Worte des Anderen nicht verdreht und ins Gegenteil kehrt.
Haben Sie das wirklich nötig sich auf diese Niveu herunter zu lassen, ich glaube doch nicht.
MfG Rose

Flugplatzgegner Offline

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Beiträge: 61

02.06.2003 20:50
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Hallo Rose,

ich gehe nur auf das ein, was mir wichtig erscheint :-)

Aber bitte, wenn ich auf jeden einzelnen Punkt eingehen soll, kann ich gerne machen ;-)

> Wir leben heute, doch was die Generation nach uns braucht, können wir heute doch noch garnicht absehen.

Richtig. Und da wir nicht wissen, was die Generationen nach uns bauen, dann bauen wir doch am besten auch gleich noch einen Weltraumbahnhof dazu, vielleicht brauchen sie ja auch noch ein weiteres AKW, oder am besten errichten wir auf dem Gewerbegebiet dann auch gleich noch ein Genlabor, damit fließig drauflosgeklont werden kann - falls das einmal passieren wird.

Geld spielt ja ohnehin keine Rolle, unser Staat hat ja genug, wir müssen nirgendwo sparen, können das Geld einfach so zum Fenster rauswerfen. Da kann man doch gleich ein paar Dinge mehr für die Zukunft bauen, ob wir sie jemals brauchen, ist zwar ungewiß, aber Hauptsache, wir haben's gebaut.

Gehen Sie etwa heute ins Geschäft und sagen "Ich hätte gerne drei gleiche rosa Strampler, denn vielleicht werden wir in 50 Jahren einmal Urgroßeltern von Drillings-Mädchen." Ich weiß, das klingt absurd, aber um nichts absurder als die Theorie, daß wir jetzt einen Flughafen bauen müssen, weil wir nicht wissen, ob die späteren Generationen einmal einen brauchen.

> Ich glaube sogar, das es in einigen Jahren sehr wichtig sein wird das hier im Allgäu ein Flughafen besteht, denn irgendwann sind die Straßen so überfüllt, das es zu einem Verkehrskollaps kommen wird.

Tja, schalten Sie mal den Videotext im RTL ein - Seite 290 und ein paar Zerquetschte. Und lesen Sie die Verkehrsprognose für 2020 ... nur noch minimaler Anstieg von PKWs, die Leute werden weniger Kilometer fahren ... laut ADAC, und der ist da sicherlich nicht inkompetent.

Und wenn wir irgendwann im Allgäu einen brauchen, dann mit Sicherheit nicht in Memmingen. Nicht umsonst hat ausgerechnet die gleiche Person, die heute einen für die APA arbeitet, vor vielen Jahren gesagt, daß Memmingen wegen seiner Entfernung zum Oberallgäu für einen Flugplatz nicht tauglich sei.

> Auch ist es keines Wegs sinnvoll die Natur nut noch mit Autobahen zu zu Pflastern. Die ersten Auswirkungen zeigen und ja schon die großen Überschwemmungen. Die Flüße wurden begradigt, die Felder verdichtet(keine Wasserfurchen), Wälder gerodet nur um Autobahnen zu bauen. Wir werden diesen Eingriff in die Natur noch viel mehr zu spüren bekommen.

Sicherlich, auch da läßt sich die häufig berechtigte Frage stellen, ob alles, was gebaut wird, wirklich notwendig ist. Aber wenn Sie die Umweltkatastrophen ansprechen - gerade der Flugverkehr ist es, der am belastendsten für die Umwelt ist und die meiste Verantwortung für das Ozonloch trägt.

> Außerdem schreitet die Entwicklung in der Forschung immer weiter voran, so das auch der Abgas ausstoß der Flugzeugen geringer wird.

Das kann, muß aber nicht sein.

> Wir müssen etwas weiter denken, als nur bis an den Tellerrand. Der Radius in dem wir uns heute bewegen ist nur ein kleiner Teil dessen was die weiteren Generationen sich bewegen werden. Es bedarf etwas mehr Weitsicht als nur, das Szenario anderer Flughäfen auf zu zeigen.

So so, dann darf ich raten, daß Ihr Beruf Hellseher(in) ist? Oder welche Weitsicht meinen Sie?

> Aber ich habe nichts anderes erwartet, da Sie ja sehr von sich überzeugt sind über alles bescheid zu wissen.

Och, wissen Sie, ich hätte mir auch gerne die Argumente der Flughafenbefürworter angehört. Es ist normalerweise immer interessant, beide Seiten zu hören. Aber wenn die Befürworter halt keine Argumente haben ... Oder warum drückt sich die APA so hartnäckig vor öffentlichen Diskussionen?

> Ich lasse Sie bei Ihren Glauben auch wenn ich anderer Meinung und Auffassung bin. Das ist ja das Schöne an einer Meinungsfreiheit solange man die Worte des Anderen nicht verdreht und ins Gegenteil kehrt.

Ich lasse Sie auch bei Ihrer Auffassung, diese Diskussionen sollen aber auch dazu beitragen, daß sich andere, die vielleicht noch auf der Suche nach "ihrer" Meinung sind, eine solche bilden können.´

> Haben Sie das wirklich nötig sich auf diese Niveu herunter zu lassen, ich glaube doch nicht.

Oh, hat man kein Niveau, wenn man gute Argumente hat? ;-)

Viele Grüße
Flugplatzgegner

Nein Danke Offline

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02.06.2003 21:04
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Quote:

[...], doch der einfache Bürger hat außer diesen fast schon auswendig gelernten Daten keine eigen Meinung oder kommt gewalltig ins spolpern.



Warum soll der "einfache Bürger" keine eigene Meinung haben? Natürlich kann man sich auf diese Rolle beschränken und "die da oben" alles machen lassen. Aber dann sollte man aufpassen, daß man - leicht überspitzt ausgedrückt - nicht eines Tages ein Atomkraftwerk im Garten stehen hat. Ach ja - dann kann man ja immernoch wegziehen. Aber auch dem einfachsten Bürger steht es frei, sich kompetente Leute möglichst beider Seiten anzuhören (z.B. am 6.6. 20Uhr im Gasthaus Krone in Schlegelsberg, die andere Seite haben Sie vermutlich schon gehört), selbst zu denken und sich daraus eine Meinung zu bilden. Wenn Sie mit einer Meinung "aus dem Bauch heraus" zufrieden sind, warum nicht. Mir ist die andere Variante lieber.



Rose19 Offline

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03.06.2003 08:22
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Hallo Flugplatzgegner,
ich möchte Ihnen heute mal gratulieren. Sie haben es wirklich geschafft, meinen Bericht zu zerpflücken und das auch noch als Argumente anzusehen. Das ist Ihnen mit sehr viel Polemik gut gelungen und haben damit genau das bestätigt, was ich in einem voran gegangenen Bericht bereits geschrieben habe. Wortreich und mit nichts aussagekräftig. Sind Sie denn nur in der Lage die Worte anderer zu verdrehen und ins lächerliche zu ziehen, damit beweisen Sie wiederum das alles was Sie von sich geben auswendig gelernt ist und Sie keine eigene Meinung haben. Alles was Sie können ist meine Wort zu kopieren und diese zu zerpflücken. Da könnten Sie sich einen Scheibe von „Nein_Danke“ abschneiden, der sich zwar an diesen Gedankenaustausch beteiligt, jedoch sachlich bleibt. Polemik ist ein Ausdruck von Unsicherheit und wer sich seiner Argumente sicher ist braucht sich nicht dahinter zu verstecken. Bleiben Sie bei der Sache und geben Sie kontra, aber drehen Sie nicht die Worte anderer herum, das hat mit Argumenten nichts zu tun.
Mit freundlichen Grüßen
Rose

Gelöschtes Mitglied
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03.06.2003 10:40
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Hallo Rose,

LOL - der Klügere gibt nach ...
auf Ihrem Niveau habe ich es nicht nötig zu diskutieren ;-)

Diese Diskussion mit Ihnen ist mir ganz einfach - zu lächerlich ...

Ich könnte jetzt noch viel dazu schreiben, aber dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Gruß Flugplatzgegner

Flugplatzgegner Offline

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03.06.2003 10:42
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Sorry, hatte mich für obige Antwort nicht eingeloggt - hole ich hiermit nach, will ja nicht anonym posten ;-)

Viele Grüße
Flugplatzgegner

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