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Dieses Thema hat 20 Antworten
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tempo ( Gast )
Beiträge:

22.02.2015 20:17
#16 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

Herr Schmid weiß wie immer nicht, wie das Ergebnis 2014 ausfällt. Das ist eh ein totaler Armutsbeweis (für betreibswirtschaftliche Zusammenhänge), denn er ist zu unterjähriger Planung verpflichted und 1,5 Monate nach GJ-Ende weiß jedes Unternehmen in etwa wie es lief. Dieses jahr muss er seine rückstellungen für die Altlasten bilden. Die dürften ihm eigentlich das Genick brechen, es sei denn die Gesellscahfter legen nochmal nach. Aber die wollen nun ja Geld über Grundstücksverkäufe generieren. Mal sehen wer die Altlasten kauft!

Ich persönlich tippe auf 2,5 Millionen Defizit. Grund: Rückgang der Fluggäste, Parkplätze über flymemmingen gratis, Zinsen steigend und gleichbleibende Personalkosten.

Silenzio Offline

Mitglied

Beiträge: 211

23.02.2015 17:02
#17 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

Am Allgäu-Airport gibt es wesentlich wichtiger Aufgaben als den Ausbau!

Die Altlastensanierung wurde noch nicht angegangen. Unter dem Parkplatz P1, wo sich früher das Feuerlöschübungsbecken befand, muss das mit krebserregenden Stoffen belastete Erdreich ausgebaggert werden, damit die Trinkwasserversorgung von Ungerhausen nicht gefährdet wird.

Für die Entwässerung gibt es keine Genehmigung mehr, denn die lief Ende 2014 aus. Die Entwässerung muss erneuert werden, damit kein Kerosin und kein Enteisungsmittel ins Grundwasser eindringen kann. Auch muss ein Regenrückhaltebecken gebaut werden, damit es in Ungerhausen keine Überschwemmungen gibt.

Diese beiden Maßnahmen sind dringen und dürften den Großteil der 20 Millionen Euro verschlingen!


Ich halte es für einen sehr schlechten Stil, wenn der Geschäftsführer Ralf Schmid die Kritiker als Stinkstiefel bezeichnet. Wenn er Niveau hätte, würde er sich sachlich mit den vorgebrachten Argumenten auseinandersetzen und Lösungen erarbeiten.

unternehmer ( Gast )
Beiträge:

24.02.2015 21:53
#18 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

So ein klein wenig zweifle ich auch an Herrn Schmids Kinderstube. Beleidigungen in aller Öffentlichkeit müssen nicht sein.

Es müsste auch nicht sein, dass er ständig die Unwahrheit sagt. Mit seinen leeren Versprechungen könnte man das ganze Forum hier zuspammen.

Seine Einlassung zu Rückstellungen zeigt, dass er als GF wohl doch nicht so geeignet ist. Da sollte er schon wissen was eine Rückstellung ist und wann sie zu bilden ist. In seinem Fall läst die Rechtsprechung keinerlei Interpretationsspielraum. Zumindest sieht es das Bundesministerium für Finanzen so und da kann Herr Schmid wohl auch kaum daran vorbei. Siehe auch Schreiben BMF 2010/0367332.

Vor die Altlastenthematik und die Entwässerung nicht geklärt sind, wird sich in Sachen Ausbau am Airport wohl eh nichts tun. So ist das ja auch in der Ausbau-Genehmigung geregelt.


Silenzio Offline

Mitglied

Beiträge: 211

14.03.2015 20:43
#19 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

Flugplatzgeschäftsführer Ralf Schmid besitzt die Unverschämtheit die Fluglärmproblematik einfach für beendet zu erklären:
http://www.airliners.de/memminger-flugha...lughaefen/35143

Fluglärm ist nach wie vor vorhanden:
- Die Maschinen vorn RyanAir und WizzAir sind nicht leiser geworden
- Privatjets nutzen regelmäßig den Flugplatz
- Transporthubschrauber von Eurocopter fliegen über die Stadt Memmingen und das Umland
- Transalls der Bundeswehr fliegen über die Stadt Memmingen und das Umland
- Sportflugzeuge fliegen immer noch kreuz und quer

Die Fluglärmthematik steht aus folgenden Gründen nicht mehr so im Mittelpunkt:
- Die Anwohner haben resigniert, weil Beschwerden beim Flughafen direkt, bei der Fluglärmkommission (gibt's die überhaupt noch?) oder beim Luftamt Süd wirkungslos sind. Bisher gab es entweder keine oder nur eine nichtssagende Antwort. Ausnahmegenehmigungen wurden sehr großzügig erteilt.
- Die Passagierzahl und die Flugbewegungen haben seit 2010 kontinuierlich abgenommen. Die Situation kann sich aber jederzeit ändern. Die Anzahl der Flugbewegungen ist nicht begrenzt und die Pläne bis 2025 2,8 Millionen Passagiere zu erreichen gibt es immer noch.
- Es sind keine Flugzeuge in Memmingerberg stationiert, wodurch die ganz frühen Starts und die ganz späten Landungen entfallen. Die Betriebszeit ist aber von 6 Uhr morgens bis 23:30 Uhr Abends und die Nutzung kann sich jederzeit ändern, so dass diese Zeiten ausgenutzt werden. Ich glaube die Flugplatzgeschäftsführung und die Gesellschafter würden alles dafür geben, wenn eine Fluggesellschaft eine Maschine in Memmingerberg stationieren würde.

Im Moment wird die Diskussion um den Allgäu Airport von anderen Themen beherrscht:
- Krebserregende Altlasten im Boden, die das Trinkwasser gefährden
- Entwässerung des Flugplatzgeländes ohne bestehende Genehmigung
- Ausbaupläne die eine dreistellige Millionensumme kosten, für die aber das Geld fehlt
- Hohe Schulden, hohe Verluste und ein finanzieller Engpass, der zur Pleite führen könnte

Nein Danke Offline

Mitglied

Beiträge: 138

15.03.2015 17:56
#20 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

Zitat von Gast im Beitrag #18
So ein klein wenig zweifle ich auch an Herrn Schmids Kinderstube. Beleidigungen in aller Öffentlichkeit müssen nicht sein.



Richtig. Aber vermutlich meint er's nicht so - wie alles, was er so von sich gibt .

segelflieger ( Gast )
Beiträge:

19.03.2015 09:59
#21 RE: Süddeutsche Zeitung: "Allgäu Airport kämpft ums Überleben" Zitat · antworten

In letzter Zeit ist es pressemäßig sehr ruhig am Airport geworden, kaum noch Jubelmeldung. Da scheint die neue Intersky-Strecke wohl nicht sogut eingeschlagen zu haben. Sonst würden wir von der AZ schon längst mit Erfolgsmeldungen überschüttet.

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