Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 54 Antworten
und wurde 3.015 mal aufgerufen
 Aktuell (themenbezogen, z.Z. nur lesen)
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
naja ( Gast )
Beiträge:

21.10.2013 23:46
#31 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Lieber A380, naja ist dein erster Beitrag..und leider ohne aussagekräftigem Inhalt.
Hab mehrere Postings in den letzten Jahren und mich mit dem Thema FMM auseinander gesetzt.
Kannst du mir bitte etwas ausführlicher erklären wie du das meinst mit "Ich finde dass die verantwortlichen und der chef etwas großartiges geleistet haben"??

unternehmer ( Gast )
Beiträge:

22.10.2013 17:13
#32 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

[quote=A380|p33229036]Ich finde dass die verantwortlichen und der chef etwas großartiges geleistet haben. Nach sechs jahren pionierarbeit ist doch schon was tolles entstanden. Und was ist deine leistung, herr oder frau Naja? Alkes schlecht reden und dagegen sein. Mehr kommt von dir nicht. Hoffentlich fliegst wenigsten nicht von anderen Flughäfen. Du solltest stolz sein auf memmingen. Wir haben ein Autobahnkreuz, den Schnittpunkt zeeiet eisenbahnstrecken und als krönun eunen airport. Und die starke wirtschaft, die uns in lohn und Brot bringt. Aber gell Hauptsache dagegen sein.[/quote]


Was ist das Großartige?
Ein Flugplatz, der derzeit rund 2 bis 3 Millionen öffentliche Mittel benötigt? Falls der Ausbau kommt, wird dies noch rapide mehr.
Oder meinst du die Kosten für Zollbeamten, die dort nun wegen der paar Flieger nach Kiew, Donetsk und Antalya stationiert sind?
Oder meinst du die Kosten für den Polizeiposten auf dem Airport, der jährlich über eine Million Euro benötigt?
Oder meinst du die größte CO2-Schleuder in Schwaben?

Aber es war ja schon immer etwas teurer einen eigenen Flughafen zu haben (für die Steuerzahler, nicht für die Besitzer des Flughafens....). Wirklich großartig....

Leise Offline

Mitglied

Beiträge: 175

22.10.2013 19:19
#33 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Zitat
Oder meinst du die Kosten für Zollbeamten, die dort nun wegen der paar Flieger nach Kiew, Donetsk und Antalya stationiert sind?



Dazu kommen noch die Flüge nach Marakesch, Belgrad, Skopie, Tirgu Mures und wohl vereinzelte privat Flüge... Sind also ein paar Flüge mehr.


Zitat
der meinst du die Kosten für den Polizeiposten auf dem Airport, der jährlich über eine Million Euro benötigt



Die Zollkontrolle und die polizeilichen Sachen sind doch nun mal die Aufgabe vom Staat und nicht die Aufgabe des Airports. Die haben doch dafür nicht die Befugnis. Und der Staat bezahlt nun mal seine Angestellten. Wohl auch über Steuermittel oder nicht? Wieso sollte dann der Airport für die Kosten aufkommen?

Zitat
der meinst du die größte CO2-Schleuder in Schwaben?



Wieso sollte das grad die größte CO2-Schleuder sein? Bitte erklären Sie mir das. Nur weil es in Schwaben kein Kohlekraftwerk gibt? Also wenn ich so überlege, sind doch die Menschen ( das größte Problem der Menscheit, die zukünftige Überbevölkerung) und Tiere durch Ausatmung von CO2 und der Autoverkehr wohl zusammen die größere CO2-Schleuder. Dazu kommen wohl im Allgäu noch die größeren Methan-Gas Schleudern auf unseren Wiesen und Kuhstellen hinzu.(Methan ist Klima schädlicher als CO2). Aber sie dürfen mich gerne eines besseren belehren.

Spiderman Offline

Mitglied

Beiträge: 150

22.10.2013 22:21
#34 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Zitat von Gast im Beitrag #30
Ich finde dass die verantwortlichen und der chef etwas großartiges geleistet haben. Nach sechs jahren pionierarbeit ist doch schon was tolles entstanden.


Diese Aussage wird ausschließlich durch den Zeitgeist gestützt, der fliegen zum menschlichen Grundbedürfnis stilisiert und Flughäfen per se zu etwas ganz tollem erklärt. Blendet man den mal aus, erscheint der Allgäu Airport als das was er ist. Nämlich eine Einrichtung, die sämtliche Klimamaßnahmen in der Region konterkariert für die es keinen echten Bedarf, sondern nur durch niedrige Preise künstlich geweckte Bedürfnisse gibt. Echtes Wachstum hat es seit 2010 nicht mehr gegeben. Um von all dem abzulenken, nutzt die PR des Airports gnadenlos die naturgemäß vorhandene Unkenntnis der breiten Masse aus, um vermeintliche Erfolgsmeldungen zu lancieren. Eines der letzten Beispiele ist die Auslastung der Maschinen, die selbstredend durch den Flughafen gesteigert werden konnte. Zwar ist die Auslastung gestiegen, das aber einzig durch die Reduzierung der Flugfrequenzen. Der Airport hat da 0,0 Einfluß. Wo solche verzerrenden Meldungen nötig sind, kann auf keinen Fall "was tolles" entstanden sein!

Nein Danke Offline

Mitglied

Beiträge: 138

25.10.2013 10:51
#35 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Zitat von Leise im Beitrag #33

Wieso sollte das grad die größte CO2-Schleuder sein? Bitte erklären Sie mir das. Nur weil es in Schwaben kein Kohlekraftwerk gibt? Also wenn ich so überlege, sind doch die Menschen ( das größte Problem der Menscheit, die zukünftige Überbevölkerung) und Tiere durch Ausatmung von CO2 und der Autoverkehr wohl zusammen die größere CO2-Schleuder. Dazu kommen wohl im Allgäu noch die größeren Methan-Gas Schleudern auf unseren Wiesen und Kuhstellen hinzu.(Methan ist Klima schädlicher als CO2). Aber sie dürfen mich gerne eines besseren belehren.


Nett, wie Du mit dem Finger auf andere zeigst, um den Flughafen zu verteidigen. Vor allem die Allgäuer Kuhställe entgegenzusetzen - chapeau! Aber alle Probleme, die Du da nennst, können zumindest reduziert werden. Oder besser gesagt, sie könnten es, wenn die Verbraucher nur wollten:
Energie: Wechsel zu einem Ökostromanbieter
Ausatmung von CO2 durch Menschen und Tiere: Hm, das hat jetzt mit dem Willen der Verbraucher erstmal weniger zu tun . Aber die Menschheit ist auf dem "besten" Wege, daß sich auch dieses Problem irgendwann erledigt .
Autoverkehr: Die 300m zum nächsten Bäcker nicht mit dem Auto fahren und beim nächsten Autokauf auch mal auf die Emissionswerte schauen.
Massentierhaltung: Weniger Fleisch essen.
Luftverkehr: Weniger fliegen.

Und? Alles gar nicht so schwer, oder?

Leise Offline

Mitglied

Beiträge: 175

25.10.2013 18:12
#36 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Servus Nein Danke,

ich bin nur auf die Punkte vom Unternehmer eingegangen und hab halt seine Behauptungen überprüft. Auf seine Antwort bin ich immer noch gespannt. Aber noch mals die Frage: Wieso ist der Allgäu Airport die größte CO2-Schleuder in Schwaben? Dafür darf er mir gerne mal Formeln und Berechnungen vorlegen im Vergleich zu meinen eingeworfenen Vergleichen bzw. wie er mir das belegen will in bezug auf Schwaben.

Klar können die Probleme reduziert werden. Dazu bedarf es meiner Meinung nur die Beendigung der weltweiten Bevölkerungszunahme. Weil irgend wann reichen die noch vorhanden landwirtschaftlichen Flächen zur Ernährung der Weltbevölkerung nicht mehr aus. Und Genveränderte Pflanzen werden ja auch in Europa abgelehnt. Da du ja so eine gute Einstellung zum Umweltschutz hast, trägst du sicher deinen kleinen Teil zur Rettung der Erde bei. Aber mehr Menschen bedeutet halt auch mehr Lebensmittelproduktion, für jeden Zugang zu sauberem Wasser, den Lebensstandard aller irgend wie angleichen ( Idealvorstellung). Für jeden einen Job vorhalten und so weiter und so weiter. Nur löst halt deine Einstellung nun mal nicht die weltweiten Probleme. Mehr Menschen bedeutet mehr Masssentierhaltung. Jeder will ein Auto..Steigerung des CO2 Ausstoßes durch mehr Autos. Die Zunahme des Flugverkehrs weltweit, wenn sich auch immer mehr Chinesen, Inder und andere Schwellenländer eine Flugreise leisten können. Und jetzt komme ich wieder zurück zu meinem Grundproblem, der Bevölkerungszunahme. Ab einer gewissen Zahl an Menschen auf diesem Planeten ist der Punkt erreicht, ab dem es um jede Restresource einen Kampf geben wird.

Nach meiner Meinung, sollte man aber eher schauen, dass es das Ziel sein sollte, dass in Zukunft weniger Menschen auf der Erde leben und zwar so schnell wie möglich. Wie auch immer das zu machen sein kann. Dann kann nämlich die Spirale des immer mehr gestoppt werden. Dann kann auch ein Landwirt weg von der Massentierhaltung und zurück einer idealen grünen und tiergerechten Haltung. Man könnte viele Kraftwerke schließen durch weniger Strombedarf. Weniger Autoverkehr. Weniger Luftverkehr, weniger Flächenverbrauch für Straßen, Schienen, Gebäude. Eben weniger von allem. Und das dürfte die Welt retten. Nicht der kleine gut gemeinte Versuch, am deutschen Stromwesen, kann die Welt genesen. Oder durch die Lebensvorschriften grüner Denkweise.

Also Nein Danke. Alles gar nicht so schwer, oder?

Jetzt bin ich aber ein bischen vom Thema abgeschweift. Hier soll ja über irgend einen wichtigen Part über den Allgäu Airport diskutiert werden.

Nein Danke Offline

Mitglied

Beiträge: 138

26.10.2013 15:15
#37 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Hallo Leise,

Zitat von Leise im Beitrag #36
ich bin nur auf die Punkte vom Unternehmer eingegangen und hab halt seine Behauptungen überprüft. Auf seine Antwort bin ich immer noch gespannt. Aber noch mals die Frage: Wieso ist der Allgäu Airport die größte CO2-Schleuder in Schwaben? Dafür darf er mir gerne mal Formeln und Berechnungen vorlegen im Vergleich zu meinen eingeworfenen Vergleichen bzw. wie er mir das belegen will in bezug auf Schwaben.

Dann hast Du ja sicher auch schon die Formeln und Berechnungen für Deine Vergleiche bereitliegen...

Zitat von Leise im Beitrag #36
Eben weniger von allem. Und das dürfte die Welt retten. Nicht der kleine gut gemeinte Versuch, am deutschen Stromwesen, kann die Welt genesen.

Weniger von allem – Du sagst es. Genau das meine ich auch. Nur Deine Betrachtungsweise irritiert mich ein wenig. Du benennst die großen Probleme, lehnst aber anscheinend die kleinen Schritte, die jeder von uns machen kann, ab (wobei sich meine Punkte nicht nur auf Deutschland beziehen). Das klingt mir ein bißchen nach "Sollen doch die anderen erstmal was machen". Du hast auch den zunehmenden Luftverkehr auf der Problemliste, befürwortest aber einen Billigflughafen in der Provinz, obwohl es genügend Alternativen in zumutbaren Entfernungen gibt. Verstehe ich nicht.
Außerdem: Willst Du allen Ernstes warten, bis das Wachstum der Weltbevölkerung gebremst werden kann, bevor etwas unternommen werden soll? Strategien gibt es dazu wohl verschiedene. Aber spätestens ein Blick auf die Prognosen zeigt, daß keine davon praxistauglich ist. Bis dahin ist also das Kind schon längst in den Brunnen gefallen, falls es das nicht ohnehin schon ist. Und wie groß dürfte die Weltbevölkerung maximal sein, damit die von Dir angeführten Effekte – so wünschenswert sie auch sein mögen – zu greifen beginnen? Eine nähere Diskussion darüber ist wohl mehr als theoretisch und würde hier den Rahmen bei weitem sprengen. Das Bevölkerungswachstum mit allen Auswirkungen auf die Umwelt wird weitergehen, und das zum allergrößten Teil in den ärmsten Ländern. Hier müssen Maßnahmen her, die schneller umsetzbar sind. Und genau da sehe ich die reichen Industrienationen in der Pflicht. Z.B. der Autoverkehr wird mehr werden, keine Frage. Deshalb sind hier die Hersteller gefordert, den CO2-Ausstoß ihrer Flotten zu senken. Und die Realität? Unsere Kanzlerin, die Deutschland zu einem "Vorreiter im Klimaschutz" machen wollte, hat vor wenigen Tagen einen über Jahre mühsam ausgehandelten Kompromiss der EU erfolgreich zu Fall gebracht. (Und die CDU hat noch in der gleichen Woche eine Spende von 690000 Euro von den BMW-Hauptaktionären bekommen. Zufälle gibt’s...) Außerdem sind Autos mit der Leistung eines ganzen Kavallerieregimentes unter der Haube „in“ wie nie zuvor. Solange der Verbraucher nicht handelt, werden auch die Hersteller nur das Nötigste tun. Genau das wollte ich mit meinem letzten Posting sagen. Auch preisliche Maßnahmen würden mit Sicherheit Effekte in der gewünschten Richtung haben. So sollte Kerosin endlich besteuert werden, und das weltweit. Sprich: Fliegen muß teurer werden.

Zitat von Leise im Beitrag #36
Also Nein Danke. Alles gar nicht so schwer, oder?

Hübsche Rethorik, aber leider ist der von Dir vorgeschlagenen Weg extrem schwer.

So, jetzt waren wir echt kräftig OT unterwegs. Mal sehen, wann's Mecker vom Admin gibt...

Leise Offline

Mitglied

Beiträge: 175

27.10.2013 00:51
#38 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Hallo Nein Danke,

[quote][Dann hast Du ja sicher auch schon die Formeln und Berechnungen für Deine Vergleiche bereitliegen.../quote]

Die hab ich noch nicht gesammelt. Und werd ich auch noch zum jetzigen Zeitpundt nicht. Da der oder die Herr/Dame Unternehmer die Behauptung aufgestellt halt. Die Beweißpflicht liegt bei Ihm oder Ihr und nicht bei mir. Sobald mir Zahlen, Tabelen, Formalen der anerkannten Regeln der Technik vorliegen , werd ich mich damit beschäftigen plus der dazu gehörigen Quellenangabe. Um gegebenfalls den Gegenbeweiß anzutreten. Bis da hin bin ich zu nichts verplichtet. Hier ist jetzt jemand anderes gefordert, den Beweiß und Quellen zu nennen ( also ne kleine einfache Dipomarbeit zu liefern) Mehr dürfte das ja nicht sein nach

Für unser Gespräch of Topic bin ich sogar mal aus Ihrer Sicht einverstanden. Die Sichtweise läst sich diskutieren. Die perfekte Lösung hat wohl zum jetzigen Zeitpunkt niemand zur Hand.

Gast
Beiträge:

27.10.2013 02:11
#39 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

[quote=Leise|p33229044]Hallo Nein Danke,



Die hab ich noch nicht gesammelt. Und werd ich auch noch zum jetzigen Zeitpundt nicht. Da der oder die Herr/Dame Unternehmer die Behauptung aufgestellt halt. Die Beweißpflicht liegt bei Ihm oder Ihr und nicht bei mir. Sobald mir Zahlen, Tabelen, Formalen der anerkannten Regeln der Technik vorliegen , werd ich mich damit beschäftigen plus der dazu gehörigen Quellenangabe. UHand.[/quote]


So ganz schnell lässt sich der Beweis auch nicht führen....
Auf der Kurz und Mittelstrekce verbrauchen Jets rund 4- 7 l /100 km/ Persoen. Nehmen wir mal eine mittlere Strecke am AAP von 1800 km * 5 l an, so sind dies 90 l/Person. In der Flughöhe der Jets ist die Klimawirksamkeit von CO2ca. 3 - 4 * so hoch wie am Boden. Ein l Kerosin erzeugt ca. 2,5 kg CO2.
850.000 Paxe * 90 l * 2,5 kg CO2/l * 3,5 = 669.375.000 kg. Pro Person wird vonb einem klimaverträglichen Kontingent von 2 To ausgegangen. D.h. das Kontingent von 335.0000 Allgäuern ist bereits mit dem Flughafen erschöpft. Legt man dann die 2.800.000 Passagiere zugrunde, so ist das Klimabudget von rund 1.100.000 Menschen erschöpft. So viele Allgäuer giebt es gar nicht. Dann sollen München zusätzlich rund 58 Mio Passagiere mit rund 4.000 km/Person haben und Nürnberg wit über 4 Mio ....
D.h. wir Allgäuer verpesten die Luft zusätzlich noch in München und Frankfurt. Spätestens dann müssten wir alle Autos stilllegen, die Heizungen abschalten und das Atmen aufhören. Die Kühe sollten wir wegen des Methans bereits vorher geschlachtet haben....


Silenzio Offline

Mitglied

Beiträge: 211

27.10.2013 10:12
#40 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Zitat von Gast im Beitrag #30
Du solltest stolz sein auf memmingen. Wir haben ein Autobahnkreuz, den Schnittpunkt zeeiet eisenbahnstrecken und als krönun eunen airport. Und die starke wirtschaft, die uns in lohn und Brot bringt.


Der Zusammenhang zwischen Verkehrsinfrastruktur und der starken Wirtschaft, die Du hier herzustellen versuchst, widerspricht den Fakten. Die heute großen örtlichen Unternehmen wurden in Memmingen zu einer Zeit gegründet als es noch nicht einmal eine Autobahn in der Region gab. Die großen örtlichen Unternehmen (auch die am Allgäu-Airport beteiligten) haben umfangreiche neue Gebäude in Memmingen errichtet, sind gewachsen und erfolgreich geworden lange bevor es in Memmingerberg einen Zivilflugplatz gab.

Wenn die Wirtschaft in Memmingen tatsächlich so stark ist, warum sind dann Unternehmen, die am Allgäu-Airport beteiligt sind, nicht Mitglied im Arbeitgeberverband und halten sich an Tarifverträge? Die Memminger Wirtschaft wirft Millionen von Euro für den Flugplatz aus dem Fenster, aber bezahlt die eigenen Mitarbeiter nicht angemessen.

A380 ( Gast )
Beiträge:

27.10.2013 10:39
#41 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Silenzio,
ihre Bemerkungen zur Memminger Wirtschaft sind interessant.
Können sie näher spezifizieren, welche Unternehmen wie viel - ihren Angaben zufolge - "für den Flugplatz aus dem Fenster schmeißen"?
Was ist denn angemessene Bezahlung?

Silenzio Offline

Mitglied

Beiträge: 211

27.10.2013 11:49
#42 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

In der Bilanz 2011 (eine neuere Bilanz ist öffentlich nicht verfügbar) gibt es den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" in Höhe von 2,6 Millionen Euro d.h. die am Flugplatz beteiligen Unternehmen haben bis 2011 bereits zusätzlich diese 2,6 Millionen Euro in den Flugplatz gesteckt, die sie angesichts der Schulden von 11 Millionen Euro nie mehr wieder sehen werden. Da der Flugplatz weiterhin Verluste macht und von den Gesellschaftern am Leben gehalten wird, sind seither weiter Millionen dazugekommen.
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet Suchen nach Allgäu Airport

Die Experimente Touropa und FlyTouropa haben einige Millionen Euro gekostet. Zitat: "Ein Engagement in dem hart umkämpften Luftfahrtmarkt erforderte eine gut siebenstellige Investition."
http://www.augsburger-allgemeine.de/baye...id22891181.html

Ich dachte, was ich unter einer angemessen Bezahlung verstehe geht aus dem Text hervor. Die Arbeitsbedingungen und vor allem die Bezahlung sollten sich mindestens nach dem Tarifvertrag richten, was bei vielen Memminger Betrieben leider nicht der Fall ist. Zitat: "Manche Unternehmen, die nicht im Tarifverband sind, verlangen von ihren Beschäftigten auch 38 Stunden und bezahlen nur 35 (z.B. Magnet-Schulz in Memmingen)." Habe nichts neueres gefunden, die Situation hat sich aber nicht verbessert.
http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=68

segelflieger ( Gast )
Beiträge:

28.10.2013 10:24
#43 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

[quote=Silenzio|p33229049]In der Bilanz 2011 (eine neuere Bilanz ist öffentlich nicht verfügbar) gibt es den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" in Höhe von 2,6 Millionen Euro d.h. die am Flugplatz beteiligen Unternehmen haben bis 2011 bereits zusätzlich diese 2,6 Millionen Euro in den Flugplatz gesteckt, die sie angesichts der Schulden von 11 Millionen Euro nie mehr wieder sehen werden. Da der Flugplatz weiterhin Verluste macht und von den Gesellschaftern am Leben gehalten wird, sind seither weiter Millionen dazugekommen.
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet Suchen nach Allgäu Airport

Die Experimente Touropa und FlyTouropa haben einige Millionen Euro gekostet. Zitat: "Ein Engagement in dem hart umkämpften Luftfahrtmarkt erforderte eine gut siebenstellige Investition."
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Fluege-nach-Berlin-und-Hamburg-werden-wieder-eingestellt-id22891181.html

Ich dachte, was ich unter einer angemessen Bezahlung verstehe geht aus dem Text hervor. Die Arbeitsbedingungen und vor allem die Bezahlung sollten sich mindestens nach dem Tarifvertrag richten, was bei vielen Memminger Betrieben leider nicht der Fall ist. Zitat: "Manche Unternehmen, die nicht im Tarifverband sind, verlangen von ihren Beschäftigten auch 38 Stunden und bezahlen nur 35 (z.B. Magnet-Schulz in Memmingen)." Habe nichts neueres gefunden, die Situation hat sich aber nicht verbessert.
http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=68
[/quote]

Die 2,6 Millionen wurden ja nur bis Ende 2011 als Gesellschafterdarlehen ausgereicht. Jetzt sind wir ja rund 2 Jahre weiter und die Summe ist mit Sicherheit größer geworden. Denn eines ist sicher: Hätte der AAP eine positives Ergebnis gehabt, so wäre das innerhalb kürzester Zeit in allen Medien zwischen Nord- und Südpol zu lesen gewesen. Denn jede noch so kleine Nachricht wird ja ausgeschlachtet.
Mich würde interessieren wer nun genau hinter der neuen Plattform fmm-tours steckt. Die Flüge werden ja zu interessanten Preisen angeboten. Kosten derzeit so zwischen rund 60 und 200 Euro one-way. Immerhin zahlen da jetzt mal die Organisationen, die hinterher auch etwas davon haben...

naja ( Gast )
Beiträge:

28.10.2013 15:24
#44 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

Hallo A380,

gibst du bitte auch antworten auf Fragen an deine Postings in diesem Forum???

Vielen Dank.

segelflieger ( Gast )
Beiträge:

28.10.2013 15:49
#45 RE: Studie der Universität Augsburg zur Wertschöpfung durch Incoming-Passagiere Zitat · antworten

[quote=naja|p33229052]Hallo A380,

gibst du bitte auch antworten auf Fragen an deine Postings in diesem Forum???

Vielen Dank.[/quote]

Die Airportleute geben keine Antworten, sie setzen nur Fragenin die Welt. Sie haben auch keine Antworten, allenfalls schöngerechnete Studien wie die dass die Hälfte aller Hamburger mit dem Flugzeug zum Skifahren ins Allgäu kommen.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung