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Dieses Thema hat 96 Antworten
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 Regionalflughafen Memmingerberg (themenbezogen, z.Z. nur lesen)
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Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

19.01.2008 19:56
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Bei einer solchen aussagen bekomm ich persönlich einen dicken hals. in deutschland sind tausende menschen auf organspenden angewiesen um zu überleben. in machen fällen geht es um stunden. wer sowas sagt hat sich menschlich total ins abseits gestellt. die frau S-G und der herr B. sollten sich umgehend öffentlich entschuldigen und bei der kommunalwahl sollten sie die rechnung dafür bekommen. ich hoffe diese leute werden nie wieder ernst genommen und sollten auch von der öffenltichkeit (medien) nicht mehr zietiert werden.
Nein Danke Offline

Mitglied

Beiträge: 138

19.01.2008 21:01
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Das Posting von 17.27 Uhr schon gelesen?

Was ist denn „diese Aussage heute in der Zeitung“, bei der man einen „dicken Hals“ kriegen müsste? Da war nichts weiter gesagt, als dass nachts Organe eingeflogen wurden. Punkt. Und? Habe ich was überlesen? Wofür wäre hier eine Entschuldigung fällig? Steht irgendwo, dass es das Ziel des Aktionskreises ist, das zu unterbinden? Das ist nicht der Fall und wird es auch nie sein.
Wenn Ihr aus der Zeitung herauslest, was Ihr herauslesen wollt – bitte schön. Wenn Ihr eine vorgefasste Meinung über „diese Leute“ habt, von der Ihr anscheinend nicht abrücken könnt oder wollt – Eure Sache. Aber wenn Ihr damit in einem Forum, lauthals Entschuldigungen fordernd und Zusammenhänge ignorierend, über Tatsachen (siehe o.g. Posting) hinwegwalzt, dann wird es langsam lächerlich.

Gruß
ND
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

22.01.2008 10:48
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Bevor hier die grosse Empörungskeule geschwungen wird und
dies aufgrund eines Berichtes der MZ ( deren "objektive" Meinung kennt man ja ), sollte man sich erst mal schlau machen, ob hier nicht vielleicht wieder einmal ( wie in der Presse ja allgemein üblich ) Dinge aus dem Zusammenhang gerissen oder ganz weggelassen wurden.
Es wird sicher niemand im Aktionskreis etwas gegen Organspendeflüge haben, auch wenn dies hier schön "reisserisch" von manchen so dargestelt wurde!
(Ich glaube, es hat sich auch noch niemand über Hubschrauberflüge zum und vom Klinikum aufgeregt )
Nochmal zur Erinnerung: Die Mitglieder des AK sind keine fanatischen, verblendeten und ewiggestrigen Vollidioten, sondern ganz normale Menschen wie du und ich, die halt manche Dinge anders sehen als andere, aber dafür muss in einer Demokratie wohl Platz sein.
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

22.01.2008 14:07
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Ebenfalls durch Forscher prognostiziert und zur profitablen Ausschlachtung freigegeben und Massenhysterie erzeugend:


"In zehn Jahren müssen wir unseren Kindern möglicherweise erklären, dass es keine Elefanten mehr gibt"
African Wildlife Foundation, 1989

"Schon die jetzigen Kinder und Jugendlichen werden pausenlos Katastropheneinsätze jahraus und jahrein erleben."
Herbert Gruhl, CDU-Politiker und später Mitbegründer der GRÜNEN
Quelle: Capital Nr. 9/1976

"Weitgehend eine Folge der Abholzung und Urbarmachung unberührter Gebiete ist der in den beiden folgenden Jahrzehnten zu erwartende Verlust von annähernd einem Fünftel aller biologischen Arten unseres Planeten (das sind grob geschätzt mindestens 500 000 Pflanzen- und Tierarten).
Global 2000, 1980

"Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten."
Professor Bernhard Ullrich, deutscher Forstwissenschaftler, 1981
Quelle: Der Spiegel Nr. 47/1981

"Der deutsche Wald stirbt. Wissenschaftler zweifeln, ob auch nur fünf Jahre Zeit bleibt, dies zu verhindern."
Süddeutsche Zeitung, 23.12.1982

"Noch zwanzig Jahre deutscher Wald?"
Die Zeit, 7.1.1983

"Die Wälder siechen immer schneller dahin. Die Horrorvision, es könnten sich dort, wo heute noch Wälder stehen Grasfluren (die Ökologen sprechen von ‚Säuresteppen') ausbreiten, ist nicht mehr einfach fortzuwischen."
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.12. 1982

"Wir stehen vor einem ökologischen Hiroschima."
Der Spiegel, Nr.7/1983 (zum Thema: "Waldsterben")

"An der Diagnose gibt es nichts mehr zu deuteln, Fünfzig Prozent der bundesdeutschen Wälder sind geschädigt."… Am Ausmaß des Waldsterbens … "könnte heute nicht einmal der ungläubige Thomas zweifeln, allenfalls ein Ignorant."
Die Zeit, 1984
Quelle: Die Weltwoche, 31.1.2002

"Das Sterben der Wälder wird unsere Länder stärker verändern als der zweite Weltkrieg."
Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts
Quelle: NOVO Nr. 79/2005

"Es ist nicht fünf vor zwölf. Sondern es ist längst zwölf Uhr gewesen. Die Sturzfahrt ist in den freien Fall übergegangen."
Moritz Leuenberger, Nationalrat der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz, 1984 (über das "Waldsterben")
Quelle: Basler Zeitung, 29.5.1998

"Wir stehen am Rande eines Abgrundes, einer Katastrophe. Wir sind eine mehrheitliche Gesellschaft von Automobilisten, die sehr wohl und sehr entscheiden für das Waldsterben verantwortlich sind."
Verena Grendelmeier Nationalrätin der LDU/EVP (Landesring der Unabhängigen / Evangelische Volkspartei) der Schweiz, 1984
Quelle: Basler Zeitung, 29.5.1998

"Kaum noch grüne Flecken"
Focus Nr. 48/1993 (zum Thema "Waldsterben")

"Bei der heute geschätzten Geschwindigkeit der Wüstenausdehnung würden sich die Wüstengebiete auf der Erde, die jetzt etwa 800 Millionen Hektar umfassen, bis zum Jahr 2000 um fast zwanzig Prozent vergrößern."
"Global 2000", 1980

"Europa geht der Versteppung entgegen"
Zeitungsmeldungen nach dem extrem trocken Sommer von 1947 als Ursache wurde die Atombombe genannt, 1947
Quelle: NZZ vom 6.6.1997

"Drohende Versumpfung Europas"
Zeitungsmeldungen nach dem verregneten Sommer 1948, als Ursache wurde die Atombombe genannt, 1948
Quelle: NZZ vom 6.6.1997

"Die ... Luftverschmutzung könnte die globale Temperatur um
mehr als drei Grad sinken lassen ... ausreichend, um eine Eiszeit auszulösen."
Stephen Schneider, Klimatologe (der später von einer katastrophalen globalen Erwärmung überzeugt war) in der Zeitschrift Science, 1971

"Meteorologen sind uneins über die Ursache und das Maß der Abkühlung. Aber sie sind fast einstimmig der Ansicht, dass dieser Trend die landwirtschaftliche Produktivität für den Rest des Jahrhunderts verringern wird."
Aus Newsweek, 1975
Quelle: Tagesspiegel 29.12.1997


"Der Menschheit droht unter anderem von der Kombination des Sauerstoffverbrauchs der Düsenflugzeuge mit den ins Meer geschwemmten Pestiziden, die dort die Produktivität des Phytoplanktons vermindern, allmählicher Erstickungstod."
Wolfgang Harich 1975 (In „Kommunismus ohne Wachstum?“, Rowohlt)

"Kernkraftwerke heizen mit gefährlichen Folgen für das Klima die Atmosphäre auf."
Wolfgang Harich 1975 (In „Kommunismus ohne Wachstum?“, Rowohlt)

"Der Storch wird nach Ansicht von Fachleuten in Deutschland die Jahrtausendwende nicht überleben."
DER SPIEGEL Nr.2/1994
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

24.01.2008 08:27
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Tolle Liste !
Bitte in 20 Jahren wiederholen, dabei die Gletscher nicht vergessen, aber die schmelzen tatsächlich, obwohl mit unserer Umwelt ja alles in Ordnung ist und wir getrost so weitermachen können wie bisher.
Übrigens Waldsterben: Die Wälder stehen gottseidank noch, man möge aber bitte in Betracht ziehen, dass seit den 80ern
auch was getan wurde, z.B. flächendeckende Einführung des Katalysators! Und genauso müssen wir auch jetzt was tun!!!
( Einen Möglichkeit wäre weniger fliegen )
Spiderman Offline

Mitglied

Beiträge: 150

24.01.2008 16:43
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Auf den ersten Blick eine recht beeindruckende Aufstellung über die Fehlbarkeit der Wissenschaft. Wenn sie aber zeigen soll, daß die gegenwärtige Sorge ums Klima auch eine „Massenhysterie“ ist (so habe ich das Posting jedenfalls verstanden), dann müssen schon noch einige Fragen beantwortet werden. Mit Aussagen ohne jeden Zusammenhang kann man fast alles beweisen. So ganz allgemein würde mir da einfallen:
- Wer sind die zitierten Personen? Wolfgang Harich z.B. war ein marxistischer Philosoph und Literaturwissenschaftler -> kompetent für Umweltprognosen? Seine hier zitierten Aussagen haben vermutlich auch damals keinen Eingang in die Wissenschaft gefunden.
- Wie war der damalige Wissensstand? Schließlich sind ein Großteil der Zitate 30 Jahre und älter. Es ist müßig, anhand inzwischen evtl. überholter Erkenntnisse beweisen zu wollen, daß ja doch alles immer ganz anders kommt, in welche Richtung auch immer.
- Nun ja, und zu Zeitungsmeldungen von 1947/48 sage ich jetzt mal gar nichts .

Bei den Beispielen, in denen konkrete Zahlen genannt werden (Aussterben von Tier- und Pflanzenarten, Ausbreitung von Wüstengebieten) wäre es schon interessant zu erfahren, ob und wenn ja wie weit die Herrschaften danebengelegen haben.
Fast die Hälfte der Zitate bezieht sich aufs „ehemalige“ Waldsterben. Ein in mehrfacher Hinsicht interessanter Artikel dazu findet sich unter www.nzz.ch/2007/03/04/il/articleez30m_1.122093.html

Wörtlich heißt es darin u.a.:“ 1985 kam es zur Sondersession Waldsterben, an der unter anderem ein Haufen Geld für den Bau neuer «Walderschliessungs-Strassen» bereitgestellt wurde. Rund ein Dutzend Jahre hat der Begriff «Waldsterben» gehalten. Seither ist das Heizöl entschwefelt, Autos fahren mit Katalysatoren. Und es ist die Autopartei gegründet worden, ein skurriles, trotziges Kind seiner Zeit.

Danach kippt das «Waldsterben», das in der lateinischen Schweiz (und in Frankreich) ein deutscher Begriff geblieben ist, aus Traktanden und Schlagzeilen. Politisch war das «Waldsterben» gestorben. Der Wald stand ja noch.

Die Vorstellung, dass ganze Waldregionen zusammenbrechen könnten, war in den achtziger Jahren aber nicht einfach auszuschliessen: Die Fachleute extrapolierten ihre Daten in die nähere Zukunft. Und so kam es zu Prognosen wie jener von Bernhard Ulrich 1982 an der Tagung in Rüschlikon: «Die ersten grossen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben.» Die Forstfachleute mochten das nicht ausschliessen. Und die Förster fühlten sich endlich ernst genommen mit ihren Warnungen.“


Im letzten Absatz ist ein wesentlicher Grund für die vermeintliche Ungenauigkeit früherer Prognosen genannt: Die Hochrechnung momentaner Daten. Genauso wird es für die gegenwärtigen Voraussagen mehr oder weniger große Streuungen geben. Wie der Klimawandel verläuft, kann noch keiner genau sagen. Unübersehbar sind aber die Anzeichen dafür, daß es wesentliche Veränderungen geben wird. Genauso, wie tausende Tier- und Pflanzenarten im letzten Vierteljahrhundert ausgestorben sind oder sich die Wüste im gleichen Zeitraum vergrößert hat. So ganz falsch ist unter Berücksichtigung der o.g. Umstände kaum eine der Aussagen – vom Herrn Harich vielleicht mal abgesehen.


Gelöschtes Mitglied
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28.01.2008 11:23
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E.ON plant größtes Kohlekraftwerk der Welt am Main

Großkrotzenburg (dpa) - Die E.ON Kraftwerke GmbH plant an ihrem Standort Staudinger in Großkrotzenburg am Main bei Offenbach den größten Steinkohlekraftwerksblock der Welt. Rund 1,2 Milliarden Euro soll die neue Anlage kosten, die im Jahr 2012 die ältesten drei der fünf bestehenden Blöcke in Staudinger ersetzen soll. Der Block soll eine Leistung von 1100 Megawatt haben. Insgesamt wird das Kraftwerk Staudinger dann über eine Leistung von 2200 Megawatt verfügen, etwas weniger als die beiden Blöcke des Atomkraftwerks Biblis zusammen.



Der Wirkungsgrad des neuen Blocks wird nach Angaben von E.ON 46 Prozent betragen, das bedeute eine Verbesserung um acht Prozentpunkte gegenüber herkömmlichen Anlagen. Das Unternehmen stoße damit die Tür zu einer neuen Technik auf. Der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids aus dem Kraftwerk soll sich nach Inbetriebnahme des neuen Blocks von derzeit fünf Millionen Tonnen auf acht Millionen Tonnen jährlich erhöhen, die Luftbelastung mit anderen Schadstoffen soll aber deutlich sinken. Einen Antrag will E.ON Ende 2007 stellen.


DAS SIND WAHRE KLIMAKILLER
Gelöschtes Mitglied
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01.02.2008 10:17
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Es ist schon eine primitive Art der Argumentation. Nur weil durch die Stromerzeugung auch das Klima belastet wird, ist der Flugplatz ja noch lange nicht klimaneutral. Klimaschutz und Energieeinsparung will jeder, aber es sollen immer die Anderen anfangen. Jeder muss hier seinen Betrag leisten.

Der Flugplatz in Memmingerberg ist in dieser Hinsicht leider besonders problematisch, weil hier viele zusätzliche und unnötige Flüge stattfinden. Aus dem Bekanntenkreis habe ich oft gehört: "Der Flugplatz ist so nah und das Fliegen so billig, da fliegen wir halt zum Spaß irgendwo hin". Der Flugplatz hat eine zusätzliche Nachfrage nach Flügen geschaffen, die es ohne ihn nicht gegeben hätte.

Außerdem soll die Flughafendebatte nicht auf das Thema Klimaschädigung eingeengt werden. Ich möchte hier nur noch mal die lägst bekannten Themen erwähnen: Umweltverschmutzung, Gefahr für das Memminger Trinkwasser, Fluglärm, zusätzlicher Autoverkehr in Memmingerberg, Steuergeldverschwendung, Industrieansiedlung abhängig vom Wohlwollen der Flughafengesellschafter, ...
Gelöschtes Mitglied
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01.02.2008 10:29
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Diese Aussage kann ich nur bestätigen, auch ich habe schon von vielen gehört, die nur dehalb geflogen sind, weil es den
AAP eben jetzt gibt und es billig ist!
Insofern ist die Aussage eines SPD-Stadtrates bei der Podiumsdiskussion zur Stadtratswahl ( siehe Bericht MZ vom 01.02.08 ) Nonsens, wo er nämlich auf den AAP angesprochen behauptet " dann starten und landen die Flugzeuge eben woanders!"
Ich kann es weder beweisen noch belegen, aber ich würde behaupten, ein großer Teil der bisherigen Passagiere wären überhaupt nicht geflogen, gäbe es den AAP nicht, also auch nicht von woanders!
Gelöschtes Mitglied
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08.02.2008 09:26
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Der Klimawandel-Wahn ist perfekt kommerzialisiert. Die Forschungsinstitute werden nie zu dem Ergebnis kommen, dass es die Klimäveränderung so wie dargestellt garnicht gibt. Sie würden sich selbst die Arbeit und Gelder abgraben. Die Politik nutzt den Rummel zur Selbstdarstellung, die Medien natürlich nur zum Geldverdienen.

Warum wird den Bürgern ständig ein schlechtes Klimagewissen (Urlaubsflüge) eingeredet, während folgendes totgeschwiegen und unterstützt wird:?

Die deutschen Stromkonzerne verfolgen einen Plan. Und der ist kompletter Wahnsinn: Bis zu 30 neue Kohlekraftwerke wollen Sie bauen. Wenn ihnen das gelingt, dann sieht es finster mit dem Klimaschutz aus – auf Jahre hinaus. Einmal gebaut, blasen diese Kraftwerke jahrzehntelang Unmengen an Kohlendioxid in
die Luft. Einmal gebaut, verhindern diese Kraftwerke für lange Zeit den Umstieg auf eine dezentrale Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen.
Die Fakten sind eindeutig. Kohle ist die klimaschädlichsteEnergieform und wird es auch bleiben – trotz allem Gerede von „sauberer Kohle“. Ein schnellerer Umstieg auf erneuerbare Energien und effiziente
Kraft-Wärme-Kopplung ist möglich. Ohne Atomkraft. Deshalb müssen die neuen Kohlekraftwerke gestoppt werden. Die größte Verantwortung hat die Bundesregierung:
Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel, die Deutschland gerne als Vorreiter beim Klimaschutz loben, haben mit einer massiven Bevorzugung
von neuen Kohlekraftwerken im Emissionshandel den drohenden Neubauboom erst möglich gemacht.
Gelöschtes Mitglied
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08.02.2008 17:59
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Das hatten wir doch eben schon mal. Klar sind die Kraftwerkspläne ein haarsträubender Irrsinn, man kann gar nicht so viel essen wie man k... möchte über dieVerlogenheit in Politik und Wirtschaft, Lobbyismus und was da nicht noch alles dazugehört. Aber soll man den kleineren Mißständen tatenlos zusehen, nur weil es woanders größere gibt?
Gelöschtes Mitglied
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21.02.2008 09:40
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An alle, die klimaschädlich essen und gleichzeitig den CO2 Ausstoß von Urlaubsflügen anprangern:

Gerd Billen, vzbv-Vorstand,
Dr. Ulrike Eberle, Öko-Institut,
Dr. Dietrich Schulz, Bundesumweltamt:

Die Treibhausgas-Emissionen, die durch Anbau, Verarbeitung und Zubereitung unserer Ernährung entstehen, haben einen Anteil von 16 bis 20 Prozent an dem von Menschen verursachten Treibhauseffekt. "Es ist weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass die Landwirtschaft im Klimaprogramm der Bundesregierung mit keinem Wort auftaucht", moniert Billen. Der Dachverband der deutschen Verbraucherorganisationen fordert die Bundesregierung und die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft auf, ein verbindliches Maßnahmenpaket zur Reduktion von Treibhausgasen in der Agrar- und Ernährungsbranche zu entwerfen. Gleichzeitig müsse ermittelt werden, welchen Beitrag Land- und Forstwirtschaft zur Bindung von Kohlendioxid leisten können.

Hauptproblem der deutschen Landwirtschaft ist nach Dr. Dietrich Schulz vom Umweltbundesamt der Einsatz von Stickstoffdünger und die dadurch verursachte Freisetzung von Lachgas - mit etwa zwei Dritteln Ursache des durch die Landwirtschaft verantworteten Klimawandels.

Die Entwässerung und der Umbruch von Niedermoorgrünland haben den gleichen Effekt wie die Rodung von Wäldern - sie vernichten Kohlenstoffspeicher." Moore, Wälder und Grünland müssten erhalten und wieder angelegt werden. Aber auch durch Umstellung auf Minimalbodenbearbeitung oder Ökolandbau werde Humus im Boden angereichert und dadurch der Atmosphäre CO² entzogen.

Die Pflicht zur Beimischung von Biodiesel zu Treibstoffen sei ineffizient. Die Energie aus Biomasse müsse dort eingesetzt werden, wo sie am effektivsten sei, nämlich als dezentrale Energiequelle zur Strom- und Wärmegewinnung. "Den zu hohen Treibstoffbedarf im Verkehr durch Biomasse zu decken, ist eine klimapolitische Sackgasse." Die Beimischungsquote vermindere den Druck auf die Industriestaaten, die Verkehrssysteme auf öffentliche Transportmittel und effiziente Kraftfahrzeuge umzusteuern.

Essen eine Klimasünde:

Billen rief auch die Verbraucher auf, mit ihrem Ernährungsverhalten einen Beitrag zum Klimaschutz zuleisten. Zum Beispiel sind die Treibhausgas-Emissionen für ein Kilogramm Rindfleisch vier Mal so hoch wie für ein Kilogramm Schweine- oder Geflügelfleisch. Ein höherer Fettgehalt eines Milchproduktes geht automatisch mit höheren Emissionen einher und Gemüse aus der Tiefkühltruhe belastet das Klima dreimal mehr als Frischgemüse.

"Unsere Ernährung trägt in gleicher Größenordnung zum Treibhauseffekt bei wie unsere Mobilität und gehört daher bei der politischen Diskussion um den Klimaschutz mit auf die Tagesordnung", so Dr. Ulrike Eberle vom Öko-Institut. "


Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

25.02.2008 07:56
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Ich finde manche Beiträge jetzt allmählich leicht besch....
Es geht doch hier nicht darum, sämtliche klimaschädlichen
Verhaltensweisen gegeneinander aufzurechnen. Der nächste bringt jetzt dann wahrscheinlich den Vorschlag, die Menschheit komplett abzuschaffen, da wir ja schon durch unsere blosse Existenz selbst CO² ausstossen per se
klimaschädlich sind.
Leute, es geht hier um ein bestimmtes Objekt, das klimaschädlich ist und auf das wir ( meiner Meinung nach ) leicht und locker hätten verzichten können. Vielleicht sollten wir wieder mal beim Thema bleiben !!!
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

21.07.2008 01:27
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Ach Mensch, das habe ich gar nicht mehr gelesen. Hmm ich war DIEjenige die den Flug gebucht und, man wird es kaum glauben, genossen hat. Mir ist nichts passiert, und den anderen hundertausenden Passagieren wohl bisher auch nicht.
Also mir ist das Lachen nicht im Halse stecken geblieben. Ganz im Gegenteil.
Hätten damals nicht alle "Stoppt den Fluglärm" geschriehen, wäre das JaBoG 34 noch da und ich denke es wäre um einiges ruhiger. Wegen diesen Deppen mussten auch wir aus Memmingen weg ziehen und ich bin froh um jedes Dezibel Fluglärm, dass ich an euch zurück geben kann.
Spiderman Offline

Mitglied

Beiträge: 150

21.07.2008 18:10
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Quote:

Hätten damals nicht alle "Stoppt den Fluglärm" geschriehen, wäre das JaBoG 34 noch da...



Upps - da sind also die Fluglärmgegner schuld, daß der Flughafen gekommen ist ? Du bringst da was durcheinander. Kein Mensch hat zu BW-Zeiten "Stoppt den Fluglärm" geschrieen, und selbst wenn, hätten sich die zuständigen Stellen einen Sch... darum gekümmert. Diese Forderung kam ja wohl erst nach dem Abzug des JaBoG und der geplanten Konversion des Fliegerhorsts zum Zivilflughafen auf!
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